Das Team
Hi, wir sind Oskar und Linus.
Kennengelernt haben wir uns im Studium. Oskar ist 19, Linus ist gerade 20 geworden. Hätte uns vor zwei Jahren jemand gesagt, dass wir mal Hautpflege herstellen, hätten wir gelacht.
Oskar ist mit dem Handwerk aufgewachsen. Sein Vater führt eine Metzgerei in zweiter Generation, die es seit 1934 gibt. Er kennt den Betrieb, seit er laufen kann: was dort verarbeitet wird, wie sorgfältig gearbeitet wird, und wie viel am Ende trotzdem übrig bleibt, für das sich niemand interessiert.
Linus kam von der anderen Seite. Sein Bruder hat online etwas aufgebaut, und Linus saß mit fünfzehn daneben und hat zugesehen. Seitdem lässt ihn die Frage nicht los, wie man eine Sache so erklärt, dass Menschen sie wirklich verstehen und nicht nur kaufen.
Irgendwann saßen wir zusammen und redeten über etwas ganz anderes: darüber, wie viele Leute in unserem Alter Probleme mit ihrer Haut haben. Und wie wenige davon wissen, warum.
Was uns geärgert hat
Wir haben angefangen, Etiketten zu lesen. Erst bei uns im Bad, dann im Drogeriemarkt, dann überall.
Was wir fanden, hat uns geärgert. Silikone, die die Haut glatt anfühlen lassen, ohne dass sich etwas ändert. Mineralöle als billige Masse, damit die Tube voll wird. Dreißig Zutaten, von denen die meisten nur drin sind, weil sie günstig sind oder haltbar machen. Und vorne drauf ein Versprechen, das niemand nachprüfen kann.
Uns ging es nie darum, dass so etwas verboten gehört. Uns ging es darum, dass wir es für uns selbst besser wollten.
Wie wir auf Talg gekommen sind
Wir wollten etwas, das vier Dinge gleichzeitig kann: natürlich sein, eine Herkunft haben, die wir benennen können, aus der Nähe kommen und nicht neu erfunden sein.
Rindertalg kann alle vier. Menschen pflegen ihre Haut damit, seit sie Tiere halten. Er ist dem menschlichen Hautfett so ähnlich, dass die Haut ihn annimmt, statt ihn abzuweisen. Und er fällt in jeder Metzgerei ohnehin an, ohne dass dafür ein einziges Tier zusätzlich sterben muss.
Als wir das verstanden hatten, dauerte es ungefähr zehn Sekunden, bis wir beide dasselbe dachten. Oskars Vater hat den Talg. Er liegt ein paar Minuten zu Fuß von uns entfernt.
Unsere Tallow-Küche
Seitdem schmelzen, rühren und füllen wir selbst ab. In kleinen Chargen, von Hand, mit sechs Zutaten.
Wir wiegen jede davon einzeln ab. Wir wissen, aus welcher Charge dein Tiegel stammt und wer ihn befüllt hat, weil es nur zwei Leute gibt, die es gewesen sein können.
Das ist kein Marketing. Das ist einfach unser Alltag.
Was wir nicht versprechen
Jetzt kommt der Teil, den wir eigentlich weglassen sollten.
Unser Balm allein macht deine Haut nicht besser. Wer sich den ganzen Tag von Fertigprodukten ernährt, vier Stunden schläft und so viel Stress hat, dass das Augenlid zuckt, wird auch mit der besten Pflege nichts Grundlegendes verändern. Wir wüssten, dass wir lügen, wenn wir etwas anderes behaupten. Und du würdest es sowieso merken.
Haut zeigt, wie du lebst. Was du isst, wie du schläfst, wie viel Ruhe du dir zugestehst. Pflege ist ein Teil davon, nicht die Lösung.
Deshalb reden wir bei HUGANIC nicht nur über Creme. Es geht uns um etwas Einfacheres: sich in einer Welt, die dir ständig etwas Neues verkaufen will, wieder auf das zu besinnen, was schon immer funktioniert hat.
Schreib uns
Wir sind zu zweit, und du erreichst uns direkt. Fragen zu den Zutaten, zur Herkunft, zur Anwendung? Kritik? Eine Idee, was wir besser machen könnten? Schreib an info@huganic.com. Es antwortet Oskar oder Linus.
Wie aus der Idee eine Marke wurde, erzählen wir auf unserer Über-uns-Seite.
Natural. Pure. Effective.